Archiv für die Kategorie ‘Sanitätsdienst Stadthalle’
14. Februar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Theaterstück von Michail Bulgakow
LTT – Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen
Glauben und Wissenschaft, Gott und Teufel, Gut und Böse, Liebe und Tod sind die Themen dieses satirischen, witzigen, politisch subversiven Bilderbogens. Sein halbes Leben hat der russische Dichter Michail Bulgakow dieser Geschichte gewidmet und damit einen der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts verfasst. Seine Satiren und Theaterstücke wurden von Stalins Zensurbehörde nahezu restlos beschlagnahmt. Deshalb ist „Der Meister und Margarita“ auch ein autobiographischer Roman – ein Kultroman, der erst 26 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurde und ihn unsterblich machte.
Der Teufel zieht durch Moskau, gut getarnt als Artist und Professor für schwarze Magie, begleitet von einem großen schwarzen Kater. Unter dem Namen Voland stiftet er Verwirrung und Unruhe in der Stadt und die Staatspolizei ist machtlos. Die Leute, die über merkwürdige Ereignisse berichten, werden kurzerhand ins Irrenhaus gesteckt. Dort beginnt die Geschichte des „Meisters“: Einst Historiker an einem Moskauer Museum, gewann er zufällig hunderttausend Rubel und begann damit ein neues Leben als Schriftsteller. Er verliebte sich unsterblich in eine verheiratete Frau namens Margarita. Von seinem Roman „Pontius Pilatus“ wurde nur ein Kapitel veröffentlicht, das ihn sofort in die Klauen der Zensurbehörde brachte. Aber statt verhaftet zu werden, ließ er sich freiwillig in die psychiatrische Klinik einweisen. Dort verlor er tatsächlich den Verstand und Margarita sah er nie wieder. Sie hat jedoch nie aufgehört, den „Meister“ zu lieben. Am Ende macht es ein Gehilfe des Teufels möglich, dass sich der „Meister“ und Margarita auf einem Ball wieder begegnen.

Der Ortsverein Lahr war mit ehrenamtlichen Helfern zum Sanitätsdienst in der Stadthalle.
8. Februar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Theatermärchen nach den Brüdern Grimm ab 5 Jahre
Theater mimikri
Mit einer hinreißenden Märcheninszenierung, bunten Kostümen und viel Musik kommt das Theater “mimikri” ein weiteres Mal nach Lahr.
Gespielt wird die Geschichte vom armen Frosch, der ja eigentlich ein … na? … ist! Aber das weiß ja niemand. Er kann einem wirklich leidtun. Doch in der Haut der Prinzessin Anna möchte wohl auch niemand stecken: Wer hat noch nicht etwas versprochen und es hinterher bereut? Nun muss sie ihr Versprechen einlösen, obwohl sie sich fürchterlich vor dem grüngoldglitschigen Kerl ekelt. Der Riesenfrosch bringt im prunkvollen Königspalast alles durcheinander. Wird er es schaffen, Annas Freundschaft zu gewinnen? Nur sie kann ihn erlösen und retten. Doch bis dahin gibt es im Schloss, im verzauberten Garten und in Annas rollendem Bett noch viel Aufregung.
Das Theater “mimikri” wurde 2009 mit dem INTHEGA-Preis für künstlerisch wertvolles Kindertheater im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.

In der Stadthalle richtete der Ortsverein Lahr eine Sanitätswache ein.
3. Februar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Komödie von Francis Veber
Mit Winfried Glatzeder, Marcus Ganser, Gerd Lucas Storzer, Christian Fischer, Wicki Kalaitzi
1973 lief die Komödie in Frankreich als Film „Die Filzlaus“ mit Lino Ventura und Jacques Brel. 1981 entstand die Hollywood-Version „Buddy Buddy“ von Billy Wilder mit Jack Lemmon und Walter Matthau. Das Original „Le contrat“ wurde 1970 in Paris uraufgeführt und war ein Riesenerfolg. Die deutsche Erstaufführung fand ein Jahr darauf am Kurfürstendamm in Berlin statt. Regie führte Christian Wölffer, heute sein Sohn Jürgen. 2008 bearbeitete der Franzose Francis Veber den Stoff erneut fürs Kino mit dem Titel „Der Killer und die Nervensäge“, der zum Welterfolg wurde.
Für Profikiller Ralph, alias Winfried Glatzeder, nur ein Routineauftrag: Er soll einen Mafioso, der gegen seine Organisation aussagen will, erledigen. Ralph checkt in einem Hotel gegenüber dem Justizpalast ein, um diesen Kronzeugen ins Visier zu nehmen. Frühzeitig bringt er sein Präzisionsgewehr in Position, doch da richtet sich François Pignon, gespielt von Marcus Ganser, ebenfalls im Zimmer ein. Die Direktion des Hotels hat irrtümlich das Zimmer doppelt belegt. Und keiner will es räumen. Pignon ist Vertreter für Herrenhemden und wurde von seiner Frau verlassen. Er hofft nun, sie im Hotel wieder zu treffen, um sie zurück zu gewinnen. Er ist ein Nervenbündel, hochneurotisch, hyperaktiv und versucht sich umzubringen. Ein geschäftstüchtiger Page sieht sich gezwungen einzugreifen und droht mit der Polizei. Das kann Ralph natürlich nicht zulassen. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf…
Eine rasante Komödie um zwei Männer, die auf groteske Weise immer wieder in turbulente Situationen geraten, die komischer nicht sein können.
„…allerfeinstes komödiantisches Chaos… mit grandioser Besetzung.“ (Berliner Morgenpost)

Der Ortsverein Lahr war zur medizinischen Betreuung der Veranstaltung in der Stadthalle.
31. Januar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Der US-amerikanische Film aus dem Jahr 1988 von Barry Levinson mit Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen wurde ein riesiger Erfolg und mit Auszeichnungen überhäuft. Aus dem Drehbuch schuf Dan Gordon ein kongeniales Theaterstück, das anrührend und witzig zugleich, von der behutsamen Annäherung zweier ungleicher Menschen erzählt und dem Zuschauer das Thema Autismus näherbringt. Die TV-bekannten Schauspieler Rufus Beck und Karl Walter Sprungala, die hier in Cruise’s und Hoffman’s Fußstapfen treten müssen, bieten großartige, temporeiche Unterhaltung. Die deutsche Erstaufführung war im September 2010 in Stuttgart.
Charlie Babbitt, ein karrierebewusster Yuppie aus Los Angeles, erlebt nach dem Tod seines Vaters eine böse Überraschung: Das gesamte Vermögen – außer einem Oldtimer und Rosenstöcken – geht an eine Stiftung zugunsten eines anonymen Erben in einer Klinik. Charlie geht der Sache auf den Grund und begegnet seinem älteren autistischen Bruder Raymond, von dessen Existenz er bisher nichts ahnte. In der Hoffnung, doch noch an sein Geld zu gelangen, wird er skrupellos und entführt seinen Bruder. Auf der Fahrt von Cincinnati nach Los Angeles lernt Charlie Raymonds kauzige Art kennen, die ihn bald nervt. Doch dessen phänomenales Gedächtnis beeindruckt ihn. Gemeinsam am Spieltisch gewinnen sie viel Geld und kommen sich dabei immer näher. Charlie entdeckt in Raymond den einzigartigen, liebenswerten Menschen und der abenteuerliche Road-Trip wird zu einer Erfahrung, die sein Leben verändert.
„Ein stimmiger, ein bewegender Abend, weil die Regie viel Gefühl zulässt, aber auf falsches Pathos verzichtet. Vor allem schauspielerisch besticht ‚Rain Man’.“ (Stuttgarter Zeitung)

Der Ortsverein Lahr war mit Personal und Material in der Stadthalle zum Sanitätsdienst.
24. Januar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
„Mother Africa – Circus der Sinne“ präsentiert mit seinen über 40 ausnahmslos aus Afrika stammenden Künstlern die besten Elemente aus Zirkus, Varieté und Konzert mit einer zauberhaften Vielfalt, farbenfrohen Kostümen und heißen Rhythmen. Seinen ganz besonderen Charakter erhält „Mother Africa“ durch die Mischung aus traditionell afrikanischen und modernen Zirkus- und Showteilen, aus großartiger Akrobatik, mitreißender Live-Musik und in der afrikanischen Kultur verwurzelten Tanz-Choreographien, gepaart mit der unglaublichen Energie und Lebenslust des schwarzen Kontinents. Jede Nummer ist ein Höhepunkt für sich und trotzdem perfekt eingebettet in ein Gesamtkunstwerk.
Verantwortlich für die künstlerische Leitung ist Winston Ruddle, früher selbst Straßen- und Zirkuskünstler, bevor er in Tansania eine eigene Artistenschule gründete. Dort bildet er immer wieder neue, erfolgversprechende Talente aus und bindet sie in die Show ein.
Ein Stück afrikanische Kultur, Artistenkunst und Lebensfreude auf die Bühne zu bringen, das allein ist dem Mother-Africa-Team jedoch zu wenig. Mit einem Teil der Ticketeinnahmen unterstützen die Künstler entwicklungspolitische Projekte in Afrika, in diesem Jahr Karl-Heinz Böhms Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“.

Der Ortsverein Lahr war zur Sanitätswache bestellt.
21. Januar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Dirigent: Walter Weller
Solist: Serge Zimmermann, Violine
Die alljährlich in Lahr aufspielenden Stuttgarter Philharmoniker haben ein außergewöhnliches Programm im Gepäck. Alexander Glasunow, Schüler von Nikolai Rimski-Korsakow, steht in der Tradition des russischen „mächtigen Häufleins“. Aufsehen europaweit erregte er mit seiner ersten Sinfonie, die er mit 16 Jahren komponierte. Als Lehrer von Dmitri Schostakowitsch reicht Glasunows Wirken auch ins 20. Jahrhundert der russischen Musik. Sein einziges Violinkonzert entstand 1905, auf der Höhe seiner kompositorischen Meisterschaft. Die Entstehung der großen C-Dur-Sinfonie von Franz Schubert war lange umstritten und nach seinem Tod noch vollkommen unbekannt. Erst 1839 entdeckte Robert Schumann „Die Große“ auf einer Wien-Reise und brachte sie nach Leipzig, wo Felix Mendelssohn Bartholdy sie erstmals aufführte.
Walter Weller ist mit dem Orchester eng verbunden und seit 2003 Ehrendirigent. Langzeitverträge an der Wiener Staatsoper oder Chefgastdirigate auf Lebenszeit hat der Wiener in England, Schottland, Spanien oder Nordamerika inne.
Serge Zimmermann, 1991 als Sohn einer Musikerfamilie in Köln geboren, erhielt mit fünf Jahren ersten Geigenunterricht von seiner Mutter. Bereits 2000 gab er sein Orchester-Debüt mit Mozart. Mittlerweile musiziert er mit namhaften internationalen Klangkörpern.

Helfer des Ortsvereins Lahr waren zum Sanitätsdienst in der Stadthalle.
14. Januar 2012 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Der Neujahrsempfang der Stadt Lahr in der Stadthalle, ein Event für welches das Kulturamt alljährlich eine Art Revue-Programm zusammenstellt und darin immer auch Lahrer Kulturschaffende aller Sparten der öffentlichkeit vorstellt.

Der Ortsverein Lahr war, wie in jedem Jahr als Gast und zur medizinischen Betreuung der Veranstaltung, geladen worden.
18. Dezember 2011 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Musical nach der Erzählung von Charles Dickens
Regie: Victor Nagy; Euro-Studio Landgraf
Mit Andreas Pegler u. a.
Geradezu süchtig macht die Musik des Ungarn László Tolcsvay mit seinen eingängigen Melodien und dem packenden Rhythmus. Péter Müller und Péter Müller Sziámi schrieben die Texte zu dem unterhaltsamen, mehrfach ausgezeichneten Familienmusical. Der weltberühmte Dickens-Klassiker erzählt die Geschichte über den geizigen Geschäftsmann Scrooge, der durch die Begegnung mit drei Geistern der Weihnacht zum Wohltäter wird. Immer zur Weihnachtszeit sind Scrooges Gedanken nicht bei Freude und Nächstenliebe, wie die seiner Mitmenschen. Er denkt nur daran, dass er seinem Gehilfen Chratchit einen Tag freigeben muss, und dass sich die Menschen Leckereien kaufen, die sie sich eigentlich nicht leisten können.
Scrooge ist allein zu Hause, als ihm der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners erscheint, der mit ihm eine Reise in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft unternimmt – immer an einem Weihnachtsabend! Als unsichtbarer Gast blickt Scrooge auf die wenigen schönen Stunden seiner Kindheit und Jugend zurück. Er sieht auf die arme Familie seines Gehilfen, wie liebevoll sie heute, trotz Krankheit des kleinen Tim, Weihnachten feiert. Dann erlebt er, wie sein Weihnachten in der Zukunft aussehen wird und ist zutiefst betroffen, als er aufwacht. Es ist noch nicht zu spät, sein Leben zu ändern. An diesem Weihnachtsabend fängt er damit an.
Ein bewegendes und spannendes Stück Musiktheater voller prägnanter Bilder.

Die Mitarbeiter des Ortsvereins Lahr waren zum Sanitätsdienst in der Stadthalle.
9. Dezember 2011 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Komödie von Günther Siegmund
Mit Heidi Mahler und dem Ohnsorg-Theater, Hamburg
Inszenierung: Michael Koch; Bühnenbild: Kathrin Reimers
Für seine Komödie wurde der 1981 verstorbene Ohnsorg-Direktor Günther Siegmund mit dem „Fritz-Stavenhagen-Preis 73“ geehrt. Heidi Mahler studierte an der renommierten Staatlichen Schauspielschule in Hamburg und trat in die Fußstapfen ihrer Mutter, der berühmten Ohnsorg-Schauspielerin Heidi Kabel.
In einem kleinen norddeutschen Ort ist während eines schweren Gewitters in der Nacht zunächst die Kate der Witwe Facklamm abgebrannt und kurze Zeit später auch das baufällige Pastorat. Pastor Brand kann sich in solchen brenzligen Angelegenheiten ganz auf seine treue Gemeinde verlassen. Schon am nächsten Vormittag kann Bürgermeister Ahrens den ohne Heim dastehenden Pastor und seine Haushälterin Meta in ein notdürftig eingerichtetes Haus einquartieren. Die Welle der Hilfsbereitschaft reißt nicht ab. Selbst die Nachbargemeinden helfen mit Möbeln und Geldspenden, bis die Kirchenkasse prall gefüllt ist. Da beschwert sich Frau Facklamm, gespielt von Heidi Mahler, sie sei viel schlechter untergebracht und ihr werde nicht so bereitwillig geholfen. Als der Pastor sofort etwas aus der Kirchenkasse für die Witwe spendet, sieht sich auch der Bürgermeister genötigt, die Frau zu unterstützen. Plötzlich kommen Zweifel an der Brandursache auf und Brandinspektor Meinke erklärt, das Pastorat sei nicht wie Facklamms Kate durch einen Blitzschlag in Flammen aufgegangen. Es war Brandstiftung! Welche Rolle spielen dabei Kaufmann Dreyers Tochter Lieschen und Jan, der Sohn der armen Witwe Facklamm? Die Komödie des Allzumenschlichen führt mit einer Portion drastischem Humor und kernigen Lebensweisheiten doch noch zu einem guten Ende.
„Auf volkstümlichen Witz mit einem listigen Schuss Moral verstand sich … Günther Siegmund besonders gut. Und sein Komödienrezept funktioniert immer noch bestens – zum besonderen Vergnügen fürs Publikum.“ (Hamburger Abendblatt)

Der Ortsverein Lahr war mit Personal und Material in der Stadthalle zum Sanitätsdienst.
3. Dezember 2011 von Wolfgang Hermann | kein Kommentar
Das Kult-Musical von Galt MacDermot
In englischer Sprache
Als das Musical „Hair“ 1968 am Broadway erstmals aufgeführt wurde, erregte die Geschichte und auch eine Nacktszene zunächst ziemliches Aufsehen. Trotz allen Widerstands trat „Hair“ einen gigantischen Siegeszug an und gilt als eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt. Auch jetzt, mehr als vier Jahrzehnte später, ist das Musical noch immer ein Begriff. Hits wie „Aquarius“, „Hair“ und „Let the Sun Shine in“ sind zu Klassikern geworden.
„Hair“ spielt im New Yorker Central Park in den Zeiten des Vietnamkriegs. Alles dreht sich um eine Gruppe von Jugendlichen, eine neue Generation mit einer eigenen Kultur, die sich einsetzt für Ideale wie Freiheit, Frieden, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Gewalt: die Flower Power. Sie sollten als Hippies oder Blumenkinder in die Geschichte eingehen.
Der preisgekrönte Regisseur und Choreograf Gary Lloyd, der schon mit Stars wie Cliff Richard, Tom Jones oder Robbie Williams zusammenarbeitete, ist Garant für den Erfolg dieser neuen, einzigartigen Inszenierung.

Die Helfer des Ortsvereins Lahr waren zum Saniätswachdienst in der Stadthalle.